




Kassenleistungen -Therapie innerhalb der Krankenkassen
Privatleistungen - Beratung, Persönlichkeitsentwicklung, Coaching
Therapiemethoden
Therapie innerhalb der gesetzlichen und privaten Krankenkassen
Voraussetzung für eine Therapie, die von Ihrer Krankenkasse bezahlt wird, ist die Diagnose einer psychischen Erkrankung aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen (ICD-10 Diagnoseschlüssel).
Um zu klären, ob Ihre Beschwerden die Kriterien einer dieser Erkrankungen erfüllen, haben wir die Möglichkeit zu – unverbindlichen – Vorgesprächen (sog. Probatorische Sitzungen).
Innerhalb dieser Zeit schildern Sie Ihrem Therapeuten ausführlich Ihre Beschwerden und Probleme, Sie werden nach Ihrer Lebensgeschichte, nach dem Beginn der jetzigen Probleme, nach Ihrem bisherigen Umgang mit der Problematik, nach Ihren Zielen usw. befragt, evtl. werden Testdiagnostische Verfahren zur Ergänzung der Befunde eingesetzt und mit Ihnen besprochen. Allgemeines Ziel der Vorgespräche ist dann, die individuellen Bedingungen herauszuarbeiten, die die Zusammenhänge der aktuellen Problematik erklären sowie Faktoren zu identifizieren, die Sie in Ihrer Lösungskompetenz und persönlichen Entfaltung blockieren.
Abschließend werden Sie bezüglich weiterer Möglichkeiten zur Bearbeitung Ihrer Themen beraten. Hier entscheidet sich, ob Ihnen eine Therapie der gesetzlichen/ privaten Krankenkassenverordnung oder selbstfinanzierte Hilfsangebote offen stehen.
Praxis-Schwerpunkte im Bereich der Kassenbehandlungen sind:
Behandlung von Angststörungen ( z.B. Panikattacken, Spezifische Phobien, Soziale Phobien, Agoraphobien, hypochondrische Ängste)
Anpassungsstörungen (z.B. Verarbeitung schwerer Erkrankungen; Verarbeitung von Lebensveränderungen)
Posttraumatische Belastungsstörungen (nach traumatischen Erlebnissen)
Depressionen
Zwänge
Bulimie, Anorexie
Somatoforme Störungen (Körperliche Symptome, die nicht körperlich begründbar sind)
Zwänge
Selbstfinanzierte Hilfsangebote
Nicht jedes Problem, nicht alle Beschwerden und Anliegen sind als Krankheit einzustufen. Nahezu jeder leidet zeitweise unter emotionalen Belastungen, die sich negativ auf die eigene Befindlichkeit, die Leistungsfähigkeit in verschiedenen Bereichen, auf Beziehungen oder die Berufsausübung auswirken können. Hier bleibt die persönliche Entwicklung hinter ihren Möglichkeiten zurück, was zu anhaltender Unzufriedenheit führen kann
Auch hierfür kann es sinnvoll sein, sich professionelle Hilfe zu holen.
Themen, die Sie zu uns führen könnten sind z.B.:
Das Gefühl, sich in sozialen Situationen plötzlich klein und unfähig zu fühlen, so dass man nicht mehr adäquat erwachsen reagieren kann. Das führt dann dazu, sich nicht zu äußern, Konflikten auszuweichen, Konkurrenz zu meiden, eigene Entwicklungschancen zu verpassen.
Das unbestimmte Gefühl, Glück und Erfolg nicht richtig genießen zu können, vielleicht nicht verdient zu haben.
Eine übertriebene Angst vor Misserfolg, die zu ständigem Erfolgsstress im Betrieb oder im privaten Umfeld führt.
Die Unfähigkeit, sich mit guten Leistungen auch „gut zu verkaufen“, seinen Preis zu verlangen. In der Folge heißt das dann, eine „schlecht bezahlte Perle“ zu sein, von anderen ausgenutzt und missachtet.
Die Unfähigkeit, einen erworbenen Wohlstand auch zu genießen.
Der Sportler, der regelmäßig im Training Bestleistungen zeigt, im Wettkampf aber versagt.
Das Problem, bei öffentlichen Auftritten (Reden, Künstler, Sportler) von der übermäßigen Aufregung blockiert zu werden.
„Alle sind irre. Aber wer seinen Wahn zu analysieren versteht, wird Philosooph genannt.“ (Ambrose Bierce)
Die Gesamtlage und Gesamtbalance einer Person analysieren auf dem Hintergrund fundierten psychologischen Wissens, das Einbeziehen der eigenen Ressourcen und Erfahrungen sowie der persönlichen Grenzen, das Annehmen Können von Schwäche bei gleichzeitigem Mut zur Veränderung, so würde ich nach vielen Berufsjahren das Ziel von Psychotherapie und Persönlichkeitsentwicklung benennen.
Dies ist kein passiver Akt, man wird nicht therapiert, sondern lernt, sich selbst besser zu verstehen und anzunehmen als Voraussetzung für Veränderungen und Wachstum.
„Eine gute Schwäche ist besser als eine schlechte Stärke.“ (Charles Aznavour)
Welche konkreten Methoden stehen in unserer Praxis zur Auswahl?
Die Basis der gemeinsamen Arbeit ist das G e s p r ä c h, das sich insofern von einem „normalen“ Gespräch unterscheidet als es
Ausschließlich um Ihr Erleben geht
Sie keine Rücksichten auf Empfindlichkeiten Ihres Gegenübers nehmen müssen sondern alles aussprechen dürfen, was Sie beschäftigt
Sie über Fragen und Rückmeldungen angeregt werden, Ihre Thematik zu vertiefen und weiterzuentwickeln
Wann immer nötig und möglich, werden Inhalte durch verschiedene vertiefende
Methoden ergänzt. Diese sollen helfen, ein Problem ganzheitlicher zu betrachten, d.h. Körper, Erleben und Gefühle mit einzubeziehen, Aspekte herauszuarbeiten, die eher unbewußt bzw. automatisch ablaufen. Hierzu können zählen:
Beobachtungsprotokolle im Alltag
Imaginationen zu Gefühlen und Wahrnehmungen, Phantasiereisen (KIP nach Leuner)
„Aufstellungen“ verschiedener Problemaspekte oder Beziehungskonstellationen
Schemaanalysen (Schematherapie nach Young)
Körper-Wahrnehmungs- und Ausdrucksübungen
Konfrontationsübungen in der Vorstellung/ im realen Umfeld
Entspannungsverfahren (Jacobson; Autogenes Training; Phantasiereisen)
Hypnotherapeutische Übungen
Prozeßorientierte embodimentfokussierte Psychotherapie (PEP nach M. Bohne)*
* Prozeßorientierte embodimentfokussierte Psychotherapie (PEP)
nach Dr. M. Bohne
Hierbei handelt es sich um eine einfach zu erlernende Technik mit hoher Wirksamkeit bei hohen emotionalen Spannungszuständen (z.B. bei Phobien, Auftrittsangst, posttraumatischen Belastungen), bei bewußten und unbewußten Lösungsblockaden und bei einer gestörten Selbstbeziehung(Selbstwertproblematik). Durch taktile und neuronale Stimulation und differenzierte Selbstakzeptanzstrategien können belastende dysfunktionale Kognitonen, Emotionen und einschränkende Verhaltensmuster oft in kurzer Zeit aufgelöst sowie lösungs- und ressourcenkompetente neuronale Netzwerke aufgebaut werden. Die erzielten Veränderungen sind meist tiefgreifend und nachhaltig. Die Technik vermittelt ein hohes Maß an Selbstwirksamkeit in alltäglichen Stress-Situationen und wird meist als angenehm erlebt. PEP begleitet psychische Prozesse in einer klientzentrierten, individuellen Art und Weise, sie nutzt systemische und hypnotherapeutische Elemente und bezieht Erkenntnisse aus verschiedenen Therapierichtungen sowie der Hirnforschung ein.